Unterstützung für Flutopfer in Nepal

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Unterstützung für Flutopfer in Nepal

07.09.2026

Nach der schweren Sturzflut in Nepal leistet die Reformierte Kirche Baselland Nothilfe in Höhe von 8'000 Franken. Mit dem Beitrag unterstützt sie die Nothilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) zugunsten der betroffenen Bevölkerung.

Eine schwere Sturzflut im Norden Nepals hat in den Provinzen Rasuwa und Nuwakot grosse Verwüstungen angerichtet. Flutwellen von schätzungsweise acht bis zehn Metern Höhe rissen ganze Dörfer mit und beschädigten Strassen, Brücken, Märkte und Wasserkraftanlagen. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst, mindestens 90'000 Menschen sind von der Katastrophe betroffen. Viele Gebiete sind von der Versorgung abgeschnitten und teilweise nur per Helikopter erreichbar.

Das Nepalesische Rote Kreuz ist seit den ersten Stunden im Einsatz. Hunderte freiwillige Helferinnen und Helfer versorgen die betroffene Bevölkerung mit lebenswichtigen Hilfsgütern wie Wasser, Nahrungsmitteln, Decken, Blachen und Erste-Hilfe-Material. Zudem werden Vertriebene in Notunterkünften unterstützt. Speziell geschulte Teams leisten psychosoziale Hilfe und unterstützen bei der Suche nach vermissten Familienmitgliedern.

Das Schweizerische Rote Kreuz ermittelt gemeinsam mit seinen Partnern den Hilfsbedarf vor Ort und unterstützt die Nothilfe sowie den Wiederaufbau.

Der Kirchenrat der Reformierten Kirche Baselland hat deshalb beschlossen, aus dem Nothilfefonds einen Beitrag von 8'000 Franken zugunsten der Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

«Die Bilder aus Nepal zeigen das enorme Ausmass dieser Katastrophe. Viele Menschen haben Angehörige, ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren. Mit unserem Beitrag möchten wir die rasche Hilfe vor Ort unterstützen und ein Zeichen der Solidarität mit den betroffenen Menschen setzen», hält der Kirchenrat fest.

Auskunft:
Claudia Spahr, Leiterin Kommunikation, obfc:dmbvejb/tqbisAsfgcm/di:obfc, +41 61 926 81 87