Unterstützung der Erdbebenopfer in Kolumbien
Unterstützung der Erdbebenopfer in Kolumbien
Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien leistet die Reformierte Kirche Baselland Nothilfe in Höhe von 5'000 Franken. Mit dem Beitrag unterstützt sie die Nothilfe ihrer Partnerorganisation HEKS zugunsten der betroffenen Bevölkerung.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat Kolumbien erschüttert. Besonders stark betroffen ist El Chocó, eine der ärmsten Regionen im Westen des Landes. Zerstörte Strassen und Erdrutsche erschweren den Rettungskräften den Zugang zu den Katastrophengebieten. Hilfsgüter und Einsatzteams können teilweise nur per Helikopter in die betroffenen Gebiete gelangen.
HEKS ist seit über 20 Jahren in der Region tätig und klärt gemeinsam mit seiner lokalen Partnerorganisation, der Diözese Istmina-Tadó, den dringendsten Bedarf ab. Im Zentrum der Nothilfe stehen der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Nahrungsmittelhilfe, Notunterkünfte sowie die medizinische Grundversorgung. Kinder und Familien, die Angehörige verloren haben oder vertrieben wurden, erhalten zudem psychosoziale Unterstützung.
Der Kirchenrat der Reformierten Kirche Baselland hat deshalb beschlossen, aus dem Nothilfefonds einen Beitrag von 5'000 Franken zur Verfügung zu stellen. «Innerhalb weniger Wochen werden die Menschen in Lateinamerika erneut von einer schweren Naturkatastrophe getroffen. Gerade in solchen Momenten ist es wichtig, nicht wegzuschauen, sondern Solidarität konkret werden zu lassen. Mit unserem Beitrag möchten wir die Menschen in Kolumbien unterstützen und ein Zeichen der Verbundenheit setzen», hält der Kirchenrat fest.
Auskunft
Claudia Spahr, Leiterin Kommunikation, obfc:dmbvejb/tqbisAsfgcm/di:obfc, +41 61 926 81 87