Tag der Völker

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Tag der Völker

19.10.2026
Der Gottesdienst zum «Tag der Völker» bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft und kirchlicher Traditionen in Basel zusammen. 

Über sprachliche, kulturelle und kirchliche Grenzen hinweg gestalten Menschen aus Migrationskirchen und den reformierten Kirchen der Region gemeinsam einen Gottesdienst: Am 8. November, dem «Tag der Völker», singen, beten, und essen Menschen aus über 20 Nationen miteinander und machen so Gemeinschaft in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar.

Seit 2010 bringt der «Tag der Völker» Menschen unterschiedlicher Herkunft und kirchlicher Traditionen in Basel zusammen. Entstanden ist damit über die Jahre ein ganz besonderer Gottesdienst: ein Netzwerk von Menschen und Kirchen, die miteinander im Gespräch sind, gemeinsam feiern und ihren Glauben teilen. Auch unter dem Jahr treffen sich Leitungspersonen aus Migrationskirchen regelmässig zu gemeinsamen «Agape»-Abenden.

Im Zentrum des Gottesdienstes steht in diesem Jahr ein Vers aus dem Markusevangelium: «Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!» (Mk 1,15).

Grussworte überbringen der Basler Regierungsrat Lukas Engelberger sowie Pastor Volker Heitz, Vorstand des Forums für Migrationskirchen.

Ein Gottesdienst, der von vielen getragen wird
Wie diese Gemeinschaft funktioniert, zeigt sich bereits in der Vorbereitung des diesjährigen «Tags der Völker». Der Gottesdienst wird nicht von einer einzelnen Gemeinde gestaltet, sondern von vielen Menschen unterschiedlicher Kirchen und Herkunft gemeinsam getragen.

Unter der Leitung von Pfarrer Andreas Manig von der Thomaskirche wirken Pastorinnen und Pastoren verschiedener Migrationskirchen mit. Statt einer klassischen Predigt gibt es drei Kurzpredigten. Die Fürbitten werden in verschiedenen Sprachen gesprochen und auch das Abendmahl wird gemeinsam von Pfarrpersonen unterschiedlicher Kirchen ausgeteilt.

Eine besondere Rolle spielt die Musik: Im eigens für den «Tag der Völker» zusammengestellten «Chor der Völker» singen Mitglieder verschiedener Kirchen gemeinsam. Geleitet wird der Chor von Andrea Angel von der Thomaskirche.

Gemeinschaft endet nicht an der Kirchentür
Dass Begegnung nicht mit dem Gottesdienst aufhört, gehört wesentlich zum «Tag der Völker». Im Anschluss wird gemeinsam gegessen. Auch hier wird das Miteinander ganz konkret: Eine Gruppe der Thomaskirche und eine ukrainische Gruppe kochen und servieren gemeinsam Pasta und Borschtsch.

Migrationskirchen spielen für viele Menschen, die in die Schweiz zugewandert oder geflüchtet sind, eine wichtige Rolle. Sie schaffen Verbindungen zur Herkunftskultur und bieten gleichzeitig Gemeinschaft am neuen Lebensort. Der «Tag der Völker» macht diese Vielfalt öffentlich sichtbar. Was im Alltag in zahlreichen Gemeinden und Gemeinschaften gelebt wird, kommt an diesem Tag an einem Ort zusammen.

 Alle sind herzlich eingeladen, diese Vielfalt mitzuerleben, gemeinsam Gottesdienst zu feiern und beim anschliessenden Essen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gottesdienst «Tag der Völker»
8. November 2026, 10 Uhr Thomaskirche, Hegenheimerstrasse 229, 4055 Basel
Anschliessend gemeinsames Mittagessen mit Pasta und Borschtsch

Auskunft:
Claudia Spahr, Leiterin Kommunikation, obfc:dmbvejb/tqbisAsfgcm/di:obfc, +41 61 926 81 87