Nothilfe Zentralafrika
Nothilfe Zentralafrika
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft hat an seiner Sitzung vom 1. Juni 2026 beschlossen, als Zeichen der Solidarität CHF 7‘000.- als Nothilfe zur Unterstützung der Ebola-betroffenen Gebiete in Zentralafrika zu spenden.
Die Spende geht an HEKS, die eine entsprechende Spendenaktion am Laufen hat:
Das HEKS schreibt auf seiner Webseite: Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo wird zu einer grenzüberschreitenden Epidemie. Inzwischen sind auch Uganda und der Südsudan betroffen. Die Behörden in der DR Kongo zählen bereits rund 200 Tote und über 900 Verdachtsfälle. Vermutlich liegt die tatsächliche Zahl weit höher, weil viele Fälle unentdeckt bleiben.
Der Ausbruch trifft Menschen, die ohnehin schon unter bewaffneten Konflikten und Vertreibung leiden. Viele Familien haben kaum Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Versorgung oder genügend Lebensmitteln. Gegen diese Virusvariante gibt es weder einen zugelassenen Impfstoff noch ein zugelassenes Medikament zur Behandlung.
HEKS ist in der Region seit Jahren mit Mitarbeiter:innen und lokalen Partnerorganisationen vor Ort und kann schnell mit zusätzlichen Massnahmen reagieren. Dazu gehören die Installation von Handwaschstationen, die Verteilung von Hygiene-Sets und Informationskampagnen zur Ebola-Prävention. Besonders gefährdete Familien unterstützen wir finanziell, damit sie Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel kaufen können. Wir verteilen zudem Saatgut und Werkzeuge, damit die Menschen die kommende Pflanzsaison nutzen können und nicht in noch grössere Not geraten.
Auskunft
Claudia Spahr, Leitung Kommunikation ERK BL
obfc:dmbvejb/tqbisAsfgcm/di:obfc
+41 61 926 81 87