Nationaler Trauertag

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News 07.01.2026

Nationaler Trauertag

Glockengeläut und Gedenkfeier in Basel für die Opfer von Crans-Montana.

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana haben der Bundesrat und die Schweizer Kirchen den Freitag, 9. Januar 2026, zum nationalen Trauertag erklärt. Auch in Basel werden am Freitag um 14 Uhr die Kirchenglocken während fünf Minuten läuten. Am Freitagabend um 19 Uhr laden die Kirchen zudem zu einer öffentlichen Gedenk- und Trauerfeier in die Offene Kirche Elisabethen ein. Die Feier steht allen Menschen offen – unabhängig von Glauben oder Herkunft.


Am Freitag, 9. Januar, erklingt nach dem Glockenschlag von 14 Uhr schweizweit ein fünfminütiges Glockengeläut als Zeichen des gemeinsamen Innehaltens. Auch in den beiden Basel werden die Kirchenglocken läuten. Während dieser Zeit sind die Menschen eingeladen, still an die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana, an die Verstorbenen, die Verletzten sowie an deren Angehörige zu denken und für sie zu beten. Die Kirchen haben dafür ein Gebet formuliert.

Am Abend öffnet die Offene Kirche Elisabethen um 19 Uhr ihre Türen als Ort der Trauer, des Gedenkens und der Solidarität. Die Kirche bietet Raum, um Anteil zu nehmen, zur Ruhe zu kommen und die Verbundenheit mit den Betroffenen des Unglücks auszudrücken.

Im Namen des Regierungsrats des Kantons Basel-Stadt wird Regierungsrätin Tanja Soland ein Grusswort sprechen. Für die Kirchen nehmen Bischof Felix Gmür, Bistum Basel, für die Römisch-Katholische Kirche sowie Kirchenratspräsident Pfr. Lukas Kundert für die Evangelisch-reformierte Kirche teil.

Die Offene Kirche Elisabethen versteht sich an diesem Abend als offener Trauerraum für alle Menschen, unabhängig von religiöser Zugehörigkeit, Glauben oder Herkunft.

Medienmitteilung 
der evangelisch-reformierten und der römisch-katholischen Kirchen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft