Freiheit des Denkens - Castellio in Basel

Freiheit des Denkens - Castellio in Basel

10.09.2026

Veranstaltungsreihe zum Humanisten, Theologen und Toleranzdenker Sebastian Castellio. Mit einem Kreativwettbewerb für 12- bis 16-jährige Schüler:innen.

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Ein Projekt über Toleranz, Humanität und den Mut zum eigenen Denken.

Basel war im 16. Jahrhundert ein Zentrum des freien Denkens – ein Ort, an dem neue Ideen erprobt wurden und an dem man offen über Glauben und Wissen diskutierte. Hier wirkte Sebastian Castellio (1515–1563), Humanist, Theologe und einer der ersten Toleranzdenker, der konsequent für Gewissens- und Glaubensfreiheit eintrat. Seine Botschaft gegen Ketzerverfolgung ist heute aktueller denn je: «Einen Menschen töten heisst nicht, eine Lehre verteidigen, sondern: einen Menschen töten.»

Das Projekt «Freiheit des Denkens. Sebastian Castellio in Basel» der Internationalen Castellio Gesellschaft nimmt das Jubiläum der Castellio-Gedenktafel zum Anlass, dieses bedeutende Basler Erbe mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Fragen wie Polarisierung, Intoleranz und Extremismus neu zu beleben.

Die Besucher:innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Wissenschaft, Kultur und öffentlichem Dialog mit einer dichten Programmphase im November 2026, begleitet von Ausstellungen, die von September 2026 bis April 2027 laufen. 

Die Veranstaltungsreihe beginnt am 4. November 2026 mit der Vernissage neuer Castellio-Bücher und der Preisverleihung des Kreativwettbewerbs.

Hier geht’s zum ausführlichen Veranstaltungsprogramm


Kreativwettbewerb für Schüler:innen

Der Wettbewerb zum Thema «Freiheit des Denkens» lädt Jugendliche ein, sich mit Castellios Vermächtnis religiöser Toleranz auseinanderzusetzen und ihre Ansichten zum Thema zu erforschen. Geeignete Eingabeformate sind Bilder, Texte oder Videos, die im Team, Klassenverbund oder von einer Einzelperson erarbeitet werden.

Beiträge können bis zum 15. Oktober 2026 per E-Mail an wettbewerb@castellio.ch eingereicht werden.

Weitere Infos zum Wettbewerb