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Auf Pilgerwegen im Baselland
Der erste Pilgertag Ende März gibt die Gelegenheit, sich vor der Karwoche auf die Osterzeit einzustimmen.
«Pilgern heisst, sich von allem frei zu laufen und bei sich selbst anzukommen», schreibt Anselm Grün. Mit Pilgertagen im Baselland knüpft die Reformierte Kirche Muttenz an eine jahrhundertealte Tradition an. Eingeladen sind Wanderfreudige, die auch ein Stück auf dem inneren Weg zurücklegen möchten.
Das Pilgern ist eine jahrhundertealte Tradition. Seit jeher machen sich Menschen aller Weltreligionen zu Fuss auf, um einen Weg hin zu einem besonderen Ort zurückzulegen. Wenn es darum geht, der Sehnsucht in sich selbst zu folgen, muss es allerdings keine bedeutende Pilgerstätte wie Santiago di Compostela sein. Auch die Pilgerwege in der eigenen Region bieten sich an, erkundet zu werden. Was das Wandern zum Pilgern macht, ist die innere Haltung: neugierig, bewusst und achtsam sind Pilgerinnen und Pilger unterwegs und legen mit jedem Schritt auch ein Stück auf ihrem inneren Weg zurück.
Die Pilgertage, die Pfarrerin Sara Stöcklin von der Reformierten Kirche Muttenz anbietet, bieten eine Begleitung hierfür. Kurze Impulse, Pilgergebete und Momente des Innehaltens helfen, sich die Haltung von Pilgernden anzueignen. Einige Wegstrecken werden schweigend zurückgelegt, auf anderen darf der Austausch gesucht werden.
Der erste Pilgertag findet am Freitag, 27. März 2026 statt und gibt die Gelegenheit, sich vor der Karwoche auf die Osterzeit einzustimmen. Die rund 11 Kilometer lange Strecke führt von Mariastein nach Kleinlützel, wo der gemeinsame Pilgerweg in der bekannten Wegkapelle endet.
Infos und die Möglichkeit, sich anzumelden, finden sich auf der Website der Reformierten Kirche Muttenz.
Veranstaltung auf www.refbl.ch