Dem
Evolutionsbiologen Carel van Schaik ist es mit seinem Bestseller «Das
Tagebuch der Menschheit» - Was die Bibel über unsere Evolution verrät
(mit Kai Michel)» gelungen, die Natur- und Kulturgeschichte des Menschen
höchst anschaulich zu erschliessen und daraus sehr anregende
Folgerungen für unser heutiges Menschenbild abzuleiten.
In einem Live-Podcast in Münchenstein sprachen Andreas Loos und Thorsten Dietz mit ihm über sein jüngstes und hochaktuelles Buch: «Die Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen» (zusammen mit Harald Meller und Kai Michel). Weit verbreitet ist der Mythos, das Gewalt und Krieg unlöslich mit der Menschheitsgeschichte verbunden seien. Auf Grundlage breiter Forschung zeigt der Zürcher Professor, dass sich dieses Bild nicht halten lässt. Kriege sind erst in den letzten Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte entstanden. Es ist nicht in uns veranlagt, dass wir Kriege führen müssen. Für den allergrössten Teil der Menschheitsgeschichte, als Menschen als Jäger:innen und Sammler:innen lebten, finden sich keine Spuren massenhafter Gewalt.
Was bedeutet das für unser Bild vom Menschen?
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